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Abnehmen mit Hypnose

    Übersicht

    Erfolgreich abnehmen mit Hypnose

    Eine dauerhafte positive Veränderung der persönlichen Essgewohnheiten! Das klingt natürlich erst einmal fast genauso wie bei vielen anderen Methoden auch. Was ist also beim Abnehmen mit Hypnose anders?

    Im Unterschied zur klassischen Diät bzw. zu verschiedenen Ernährungsmodellen arbeiten beim Abnehmen mit Hypnose Körper und Geist zusammen. Denn was passiert denn normalerweise bei einer Diät? Wir zügeln unseren Appetit so lange es geht und haben damit auch eine Zeit lang Erfolg. Aber irgendwann ist unser Verlangen nach den „verbotenen Früchten“ so unwiderstehlich, dass wir nachgeben. Die so genannte „Heißhunger- bzw. Fressattacke“. Das haben wir doch alle schon einmal erlebt!

    Und genau hier setzt die Hypnose an. Beim Abnehmen mit Hypnose werden unerwünschte Verhaltens- bzw. Denkmuster gelöscht und / oder mit gewünschten Mustern überschrieben.

    Für wen ist diese Vorgehensweise geeignet?

    Nun, für praktisch alle, die sonst schon alles probiert haben! Das Ziel ist eine dauerhafte Veränderung, die auf körperlicher und geistiger / mentaler Ebene stattfindet.

    Es gibt bei jedem Menschen Gewohnheiten, die er ganz oder auch nur teilweise abstellen möchte.

    Was ist also das Ziel vom Abnehmen mit Hypnose?

    Eine dauerhaft anhaltende Veränderung auf körperlicher und mentaler Ebene. Dies ist natürlich ein Entwicklungsprozess, keine Sache von einigen Tagen oder Stunden. Die Hauptarbeit liegt bei Ihnen, Sie bekommen von mir das Rüstzeug bzw. die Initialzündung, die bei regelmäßiger Anwendung dafür sorgt, dass Sie sich irgendwann einfach keine Gedanken mehr über unnötige Pfunde machen müssen.

    Mit Hilfe der Hypnose haben Sie die Chance auf ein besseres Körper- und Lebensgefühl.  Hypnose ist eine jahrtausende alte und doch zeitgemäße und intelligente Möglichkeit, nicht nur Gewicht abzubauen, sondern auch das eigene Leben (wieder) in die Hand zu nehmen.

    Mythen zum Thema abnehmen

    Und so bastelt sich jeder seine eigene Fettlogik. Dabei ist jeder Mensch einzigartig. Und jeder muss seinen eigenen Weg finden, ein erfülltes Leben zu leben. Das betrifft genauso das Thema Abnehmen.

    Also lassen Sie sich nicht durch eine Diät einschränken, indem Sie z.B. nur Kohlsuppe essen! Das geht eine Weile lang gut (meistens weniger als 1 Woche), nur um dann die eingesparten Kalorien doppelt und dreifach wieder drauf zu packen.

    Ich verrate Ihnen jetzt die WAHRHEIT! Das ist nicht meine Wahrheit, das ist die einzige Wahrheit über das Abnehmen! Und sie lautet:

    WENIGER ESSEN – MEHR BEWEGUNG!

    Die Wahrheit schmerzt, ich weiß das. Aber es ist die einzige Wahrheit, die es zu diesem Thema gibt.

    Alles andere sind (leider) nur Ausreden bzw. Ausflüchte!!!

    Warum Diäten auf Dauer niemals funktionieren

    Warum funktioniert keine einzige Diät auf Dauer? Warum wird nach jeder Diät etwas mehr Gewicht aufgebaut? Und wenn Diäten doch funktionieren sollten, warum sind wir dann nicht alle super schlank?

    Wenn wir ehrlich mit uns sind, können wir diese Fragen ganz einfach selbst beantworten. Die einzigen Menschen, die es schaffen, auf Dauer schlank zu bleiben sind diejenigen, die ständig am Ball bleiben, die sich Genüsse verzagen oder verwehren und darauf achten, was und wie viel  davon sie zu sich nehmen. Diese Menschen machen allerdings oft einen sehr verspannten Eindruck. Sicherlich kennen Sie auch aus ihrer Umgebung solche Personen.

    Natürlich gibt es auch die Stoffwechseltypen, die essen können, was sie wollen und nicht zunehmen. Das sind wahrscheinlich aber die wenigsten.

    Wie ein "normaler" Diätversuch abläuft

    Ich beschließe, ich will 5 kg abnehmen, ich fange einfach an.

    Die Fettlogik der meisten Menschen funktioniert doch so, als würde sie ihr Auto oder Smartphone reparieren wollen, ohne die geringste Ahnung davon zu haben, ohne eine Anleitung zu haben und einfach drauf los zu arbeiten. Wie erfolgreich wären sie wohl?

    Genau! Aber beim Thema Abnehmen gehen die meisten Menschen genauso vor. Und wundern sich hinterher, dass es nicht funktioniert hat.

    Deshalb: Bevor Sie mit irgendeiner Diät oder einem Abnehmprogramm beginnen, mach Sie sich Gedanken darüber, warum Sie abnehmen wollen! Ich wiederhole: Warum wollen Sie abnehmen? Und jetzt keine allgemeinen Phrasen wie: Weil ich schlank sein will der weil mir die Hose wieder passen soll oder, oder, oder…

    Da müssen wir schon ein bisschen tiefer graben. Also: Warum wollen Sie wirklich abnehmen?

    Ich wiederhole diese Frage so häufig, um Sie zum Nachdenken zu bringen. Denn unser „Warum?“ entscheidet über Erfolg und Misserfolg! Wenn Ihr „Warum?“ nicht groß genug ist, werden Sie leider keinen oder zumindest keinen dauerhaften Erfolg haben. Das ist nicht nur beim Thema Abnehmen so, sondern in jedem Bereich unseres Lebens.

    Bsp. jemand kennen lernen, einen Job unbedingt wollen…

    Das kennt doch jeder. Wenn sie sich zum Beispiel 100-prozentig oder sogar 1000-prozentig mit einer Sache beschäftigen, dann ist der Erfolg praktisch garantiert. Und genauso verhält es sich mit dem Thema Abnehmen. Wenn Sie wirklich abnehmen wollen, wenn also ihr „Warum?“ groß genug ist, dann werden Sie auch alles in ihrer Macht stehende tun, um dieses Ziel zu erreichen. Erfahrungen zu diesem Thema lauten etwa wie folgt: Ihr „Warum?“ muss etwa bei 75 Prozent sein oder darüber, sonst wird es nichts.

    Es nützt also nichts, wenn jemand anders wie beispielsweise ihr Partner, Verwandte oder Kollegen Ihnen einreden wollen, dass Sie abnehmen müssen. Der Impuls beziehungsweise das Verlangen muss von Ihnen ganz allein kommen. Wenn Sie also einfach mal so mit einer Diät beginnen, wird sich sehr schnell ein Misserfolg zeigen oder es kostet Sie enorme bewusste Anstrengungen, um dabei zu bleiben. Nicht umsonst gibt es den Satz: Hunger macht böse!

    Und deshalb kommen wir jetzt wieder zurück zu der Frage: Warum wollen Sie abnehmen? Warum wollen Sie wirklich abnehmen?

    Und hier kommt die genaue Anleitung:

    Nehmen Sie sich jetzt gleich eine halbe Stunde Zeit. Setzen Sie sich irgendwo in Ruhe hin, wo Sie nicht gestört werden. Und jetzt fragen Sie sich: Warum will ich abnehmen? Warum will ich wirklich abnehmen? Welche Fettlogik habe ich mir zurecht gebastelt bzw. wie werde ich davon beeinflusst?

    Hören Sie nicht auf, Ihre Gründe aufzuschreiben, bis die halbe Stunde um ist. Und begnügen Sie sich nicht nur mit dem ersten besten Gedanken, der aufkommt. Dieser ist das Produkt Ihres Bewusstseins, wir wollen aber an die Wurzel, an Ihr Unterbewusstsein! Irgendwann wird ein Gefühl auftauchen. Folgen Sie diesem Gefühl. Lassen Sie sich darauf ein!

    Als nächstes fragen Sie sich: Wer oder was hat mich bisher gehindert abzunehmen? Wer oder was hat mich daran gehindert, die Figur zu erreichen, die ich haben will? Und bitte! Keine Schuldzuweisungen! Es geht nur darum zu erkennen, welche Personen, Dinge oder Umstände Einfluss auf Ihre Ziele haben, wer außer Ihnen selbst für Ihre eigene Fettlogik verantwortlich ist. Wenn Sie jemand anderem die Schuld geben, bedeutet das im Umkehrschluss, dass Sie überhaupt keine eigene Meinung, keine Macht über Ihr Leben haben und völlig ausgeliefert sind. Das sind Sie aber nicht!

    Eines der uralten Gesetze bzw. Wahrheiten handelt von Ursache und Wirkung. Auf das Thema Gewicht bezogen heißt das: Übergewicht ist die Folge von zu viel Nahrungsaufnahme. Sie essen mehr, als Sie verbrauchen. Und das ist jetzt keine einfache Fettlogik! Das ist die ungeschminkte Wahrheit, leider!

    Legen Sie sich Zettel und Stift auf den Nachtschrank, damit sie sich Gedanken Informationen und Einsichten notieren können. Diese Einsichten können in der Nacht kommen oder morgens gleich nach dem Aufstehen. Auch den ganzen Tag über sollten Sie etwas zum Notieren dabei haben. Das kann Zettel und Stift sein oder auch die Notizfunktion beziehungsweise das Diktiergerät, welches im Smartphone enthalten ist.

    Auch bewusst sollten Sie sich darüber Gedanken machen, warum sie wirklich abnehmen wollen. Die Kombination der Informationen, die Sie bewusst und unbewusst erhalten, wird Sie zu Ihrem wahren Grund führen. Es kann durchaus sein, dass sich Ihr Essverhalten schon in diesen ersten 3-7 Tagen verändert. Dass Sie sich Gedanken machen, über Ihr Essverhalten, Ihren Körper und Ihr ganzes Leben. Damit haben Sie selbst Ihre eigene Fettlogik verändert. Das hat Auswirkungen auf Ihr ganzes Sein, d.h. es ist nicht nur beschränkt auf das Thema Gewicht, sondern hat mit Ihnen als Mensch zu tun.

    Wie sich jeder seine eigene Fettlogik zusammen strickt

    Wir alle wissen, was wir falsch machen in der Ernährung. Manchmal mehr, manchmal weniger, aber prinzipiell ist uns vollkommen klar, woher die Pfunde kommen. Der eine mag Kuchen der andere trinkt Getränke mit einem hohen Zuckeranteil, wie zum Beispiel Cola oder Limo, der nächste stopft sich mit Süßigkeiten voll oder mit Chips. Andere wiederum essen den ganzen Tag nur Fast Food, ohne sich darüber Gedanken zu machen, wie viele Kalorien darin enthalten sind.

    Die wenigsten Menschen wissen aber ganz genau, welche Nahrungsmittel und auch Getränke sie über den Tag verteilt zu sich nehmen. Oft wird sich gesund oder einigermaßen gesund ernährt, aber das kleine Naschli, z.B. die Tüte Gummibärchen in der Schublade oder mal eine Salzstange zwischendurch werden nicht gerechnet. In der Summe ergeben diese allerdings eine beträchtliche Anzahl an Kalorien.

    Dann kommt noch das allgemeine Bild der Gesellschaft hinzu. So wird man heutzutage mit einem leichten bis moderaten Übergewicht schon als schlank wahrgenommen. Ich selbst merke das, wenn ich auf mein Gewicht angesprochen werde. „Du bist aber sportlich, du musst doch keine Diät machen!“,  oder andere Dinge, obwohl ich genau weiß, dass ich etwa 10 Kilo Übergewicht habe.

    Buchtipp: Fettlogik überwinden

    Das Buch „Fettlogik überwinden“ stellt eine sehr große Ausnahme dar, wenn es um das Thema Diäten, Abnehmen beziehungsweise Wohlfühl – Gewicht geht. Es wird nicht irgendeine Diät bevorzugt, es werden keine allgemein gültigen Tipps gegeben, die man auch sowieso überall nachlesen kann, nein, es geht wirklich darum, die Gründe auf zu decken, warum es bisher mit dem Abnehmen noch nicht geklappt hat.

    Es werden einfach mal einige grundlegende Dinge klar gestellt, wie der menschliche Körper funktioniert, welchen Einflüssen wir aber auch ausgesetzt sind. Einflüssen von Medien, der Industrie, Verwandten und Bekannten und so weiter. Fettlogik eben. Diese Einflüsse sind es, die uns oft hindern, unser Idealgewicht zu erreichen.
    Frau Hermann hat es vorgemacht. Sie hat von 150 kg auf 65 kg abgespeckt. Sie hat genau beschrieben, welche Dinge im Körper vorgehen, welchen Hindernissen wir ausgesetzt sind, welche Vorurteile herrschen und wie wir diesen begegnen können. All diese Dinge sind mit Studien belegt. Und nicht irgendwelche Studien, die von Konzernen bezahlt wurden und wo man weiß, in welche Richtung das Ergebnis gehen soll, sondern von unabhängigen Studien von Universitäten, Instituten und anderen Forschern.

    Um Ihnen einmal drei kurze Beispiele zu geben, die mich am meisten in diesem Buch beeindruckt und meine eigene Fettlogik in Frage gestellt haben, möchte ich sie kurz darstellen. Es soll ja hier nicht um eine Inhaltsbeschreibung gehen, sondern um eine Anregung, dieses Buch zu lesen.

    Einer der wichtigsten Punkte ist, dass Übergewichtige ihr Essverhalten falsch einschätzen. Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 mit über 60.000 Befragten, unterschätzen Übergewichtige ihre Kalorienaufnahme um etwa 180 kcal, Adipöse etwa um 590 kcal.

    Ändere deine Gedanken und du änderst deine Welt.Das bedeutet, dass übergewichtige Menschen glauben, Sie essen wenig beziehungsweise gesund. Dieser Glaube entspricht aber nicht den Tatsachen, das ist ihre eigene Fettlogik. Nehmen wir nur einmal die 180 kcal, die Übergewichtige zu viel aufnehmen. Wenn man das hochrechnet, sind das bei 30 Tagen immerhin 5400 kcal, die mehr zu sich genommen werden als man glaubt.

    Der zweite Punkt, der mich sehr beeindruckt hat, war, dass sich rund um unsere Organe Fettschichten ablagern. Auf Seite 212 ihres Buches „Fettlogik überwinden“ beschreibt Frau Hermann, dass auch nach dem Abnehmen noch für mehrere Monate ihr Brustkorb sehr stark hervorstand. Nach Einschätzung ihrer Physiotherapeutin war dies auf die vergrößerten Organe und das Fett in Brust und Bauchraum zurückzuführen. Es sind auch zwei Bilder im Abstand von etwa 18 Monaten zu sehen, wo deutlich wird, dass der Brustkorb sich auch wieder zurückbildet, nämlich genau dann, wenn diese besagte Fettschicht beziehungsweise die vergrößerten Organe sich wieder auf ein Normalmaß zurückbilden.

    Ein Zitat von Frau Dr. Hermann: „Die Vorstellung, wie viel Fettmasse die Organe durchzogen und umgeben haben muss, um die Rippen derartig nach außen zu pressen, ist gerade zu unheimlich.“ (Dr. Nadja Hermann: „Fettlogik überwinden“, Berlin: Ullstein Verlag, 2016, S. 212)

    Hier zu möchte ich ergänzen, dass meine eigene Vorstellung von den mit Fett durchzogen Organen nicht annähernd mit dem Wort unheimlich darzustellen ist, das Wort eklig trifft es für mich eher.

    Der letzte Punkt, den ich hier anführen möchte, ist unser heutiges Schlankheitsideal. Frau Hermann beschreibt ganz deutlich, wie verzerrt unsere Wahrnehmung auch hier ist. Ein leichtes Übergewicht beziehungsweise ein mittleres Übergewicht wird heute in unserer Gesellschaft für normal gehalten.

    Sie geht außerdem darauf ein, dass frühere berühmte Hollywood Stars die teilweise als „Vollweib“, „üppig“ oder „mit Rundungen“ bezeichnet wurden, trotz allem eine gesunde Figur beziehungsweise ein gesundes Gewicht hatten. So lag deren BMI zwischen 18 und 21.Auch heutige Schauspielerinnen oder Sängerinnen bewegen sich in diesem Bereich, der einem normalen BMI entspricht und zwar von 18,5 bis 24,9. Es liegt also eindeutig an der verzerrten Wahrnehmung. Frau  Dr. Hermann legt es so dar, dass die Frauen damals wahrscheinlich ganz anders wahrgenommen wurden, dass sie sich möglicherweise nicht so stark von den Durchschnittsfrauen unterschieden haben. Die Stars von heute bewegen sich weiterhin in diesem Bereich, währenddessen die Durchschnittsfrau etwa 10-20 kg mehr wiegt.

    Zusammenfassend möchte ich eine ganz klare Kaufempfehlung für das Buch „Fettlogik überwinden“ von Frau Dr. Hermann aussprechen. Es räumt wirklich schonungslos mit Vorurteilen, falschen Wahrnehmungen und weit verbreitetem Halbwissen und Irrglauben zum Thema Gewicht auf.

    Frau Hermann betreibt auch einen eigenen Blog, wo sich Menschen zu Wort melden, denen das Buch ebenfalls die Augen geöffnet hat und die es mit diesem Wissen geschafft haben, ihre eigene Fettlogik zu überwinden bzw. zu überarbeiten, ihr Gewicht zu reduzieren oder die gerade auf dem Weg sind.

    https://fettlogik.wordpress.com/

    Zum Abschluss noch ein Tipp in eigener Sache. Wie Sie vielleicht schon bei meinen anderen Artikeln bemerkt haben, beschäftige ich mich sehr stark mit unserem Unterbewusstsein. Unser Unterbewusstsein ist hauptsächlich dafür verantwortlich, wie wir leben, welche Dinge wir tun und mögen und welche nicht. Oft ist es so, wenn Bewusstsein und Unterbewusstsein Gegenspieler sind, gewinnt das Unterbewusstsein. Deshalb gilt es, das Unterbewusstsein mit ins Boot zu holen.

    Das gilt für das Thema Abnehmen genauso wie jedes andere Thema, wo ich eine Veränderung erreichen will. Deshalb möchte ich Ihnen gern eine Möglichkeit vorstellen, wie auch Sie Ihr Unterbewusstsein beeinflussen und so auf seine Ressourcen zurückgreifen können. Das Unterbewusstsein ist in einem Zustand von leichter Trance beeinflussbar. Dieser Trance Zustand stellt sich zum Beispiel ein, wenn wir ein spannendes Buch lesen, einen interessanten Film sehen oder auch bei kleinen Kindern, die vollkommen in ihr Spiel versunken sind und nichts anderes wahrnehmen. Genau so einen Zustand kann man bewusst herbeiführen. Dies ist möglich zum Beispiel mithilfe der Alpha Frequenzen, wo das Gehirn in einen leichten Entspannungszustand gebracht wird. In diesem Entspannungszustand ist es möglich, den inneren Wächter, also unser Bewusstsein zu umgehen oder seine Wahrnehmungsschwelle zu verringern, um das Unterbewusstsein direkt zu beeinflussen. Erfahrene Hypnotiseure können dabei eine sehr gute Hilfe sein.

    Heißhungerattacken überwinden

    Heißhunger-Attacken dauern meistens nur ca. 15 Minuten. Und Sie können diese überwinden, indem Sie sich ablenken. Möglichkeiten wären z.B. mit jemandem zu telefonieren, ein wenig spazieren zu gehen oder auch sich die Zähne zu putzen.

    Eine weitere Möglichkeit ist der Akkupressur-Punkt zwischen Oberlippe und Nase. Diesen für ca. 15 Sekunden drücken, dabei tief durchatmen und sich entspannen.

    Probieren Sie es einfach mal aus!

    Wie sie es trotzdem schaffen können

    Der einzige Weg, dauerhaft an Gewicht zu verlieren bzw. sein optimales Gewicht zu erreichen und zu halten, besteht darin, dass Sie genau darauf achten, was und wie viel Sie davon zu sich nehmen. Sie sollten ein ungefähres Bild davon haben, wie viele Kalorien in dem jeweiligen Nahrungsmittel enthalten sind und am allerwichtigsten von allen ist es durchzuhalten.

    Und mit durchhalten meine ich in diesem Zusammenhang nicht einfach Willenskraft, sondern die Zusammenarbeit von Bewusstsein und Unterbewusstsein. Es nützt gar nichts, mit reiner Willenskraft eine Diät durchzuziehen und nach 14 Tagen bis 4 Wochen nach Erreichen des Wunschgewichtes damit aufzuhören oder dass sich die kleinen Dinge des Alltags wieder einschleichen und über kurz oder lang dazu führen, dass Sie das Ausgangsgewicht wieder erreichen oder noch mehr.

    Um also Ihr optimales Gewicht zu erreichen und zu halten, ist es notwendig mit dem Unterbewusstsein zusammen zu arbeiten. Es ist notwendig herauszufinden, warum Sie in bestimmten Situationen mehr essen als sonst, warum Sie z.B. einmal gefasste Vorsätze über den Haufen werfen und in alte Gewohnheiten verfallen.

    Wenn Sie schon viele Dinge versucht haben, Ihr Gewicht zu reduzieren, sollten Sie vielleicht einmal über Hypnose nachdenken. Hypnose oder auch die Yager-Therapie können eine wertvolle Unterstützung sein. Mit ihrer Hilfe ist es möglich, das Unterbewusstsein zu beeinflussen und Ihnen z.B. dabei zu helfen, neue Essgewohnheiten zu etablieren und sich von alten zu verabschieden.

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