Vorurteile bei Hypnose

In Bezug auf die Hypnose gibt es viele, weit verbreitete Vorurteile. Die meisten dieser Vorurteile basieren auf mangelndem Wissen, das selbstverständlich durch die Medien oftmals noch geschürt wird.

Einen wesentlichen Anteil daran hat die Showhypnose. Durch sie entstehen wohl die meisten Missverständnisse zum Thema Hypnose überhaupt. Die Techniken der Showhypnose funktionieren, keine Frage! Es ist möglich, Menschen so tief in Trance zu bringen, dass solche Vorführungen wie z.B. bellen wie ein Hund oder eine Körperstarre möglich werden. Aber eins ist Fakt: es ist eine gewisse Mitarbeit der Hypnotisierten notwendig. Wer sich absolut nicht darauf einlassen will, kann auch nicht dazu gebracht werden, sich völlig albern aufzuführen, noch dazu vor Publikum.

Der Showhypnotiseur ist ein Profi in seinem Geschäft. Und als solcher wählt er natürlich schon im Vorfeld nur solche, freiwillige Personen aus, die nach seiner Erfahrung potentiell geeignet sind, bei seinen Spielchen mitzumachen. Und auch dann, auf der Bühne, geht dieser Auswahlprozess weiter. Durch gezielte Fragen bzw. Tests werden aus den verbliebenen Kandidaten diejenigen ausgewählt, die nach Meinung des Hypnotiseurs am leichtesten hypnotisierbar sind. Alle anderen werden höflich, aber gezielt aussortiert.

Auch die Angst, während der Hypnose wehrlos zu sein, ist völlig grundlos. Niemand ist unter Hypnose wehr- oder willenlos. Sie haben immer volle Kontrolle. Wenn Sie etwas tun sollen, was Ihrem Inneren völlig zu wider ist, werden Sie die Hypnose automatisch selbst beenden.

Milton Erickson, einer der wohl bekanntesten Hypnosetherapeuten testete in mehr als 800 Experimenten, ob es möglich ist, dass seine Patienten unmoralische oder kriminelle Suggestionen akzeptierten. Es ist ihm nach eigenen Aussagen nicht ein einziges Mal gelungen.

Am besten, Sie überzeugen sich einmal selbst davon, wie sich Hypnose anfühlt!

 

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